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Santa Fe

South und North Plaza

Jeder Tag ist voll ausgefüllt, oft beginnt er schon um 7 Uhr, manchmal früher.

Auf dem Weg von der Insel Santiago nach Süden-Osten, nach San Cristobal, besuchen wir die ganz kleine Insel South Plaza (North Plaza ist für Besucher gesperrt). Dort sind vor allem die Echsen sehenswert.

Und am Nachmittag die etwas größere Insel Santa Fe.

Fregattvögel begleiten unser Schiff sehr gerne, weil es nur bei uns ein Draht-Seil gibt, auf dem die Vögel sich gerne ausruhen!

Diese Insel ist geprägt von verholzten Kakteen. Diese Spezialität entwickelte sich im Laufe der Evolution, weil die gelben Landleguane gerne die Kakteen fressen. Die jungen Pflanzen haben unten Stacheln, die alten sind verholzt. Und somit können sie von den Echsen nicht verletzt werden.

Man sieht auf dem Bild oben einen Leguan und eine junge Gabelschwanzmöwe und auch links liegt ein Leguan im Schatten des Kaktus.

Außerdem gibt es die flachen Sesuvium-Pflanzen, die das Bild dieser Inseln in verschiedenen Farben prägen und ebenfalls gerne von den Echsen verspeist werden.

Diese Landleguane faszinieren durch ihre Freundlichkeit, sie wirken aber mit ihren Stacheln auf dem Rücken und mit ihren riesigen Pratzen ein bisschen wie aus der Zeit gefallen. Auf jeden Fall sind sie sehr fotogen! Und jedes Tier scheint eine andere Farbnuance zu haben!

Da die Landleguane die Kakteen nicht fressen können, müssen sie warten, bis die dicken Blätter mal runterfallen. Die Kakteen auf der Insel Plaza werden aber immer weniger, die Leguane sind daher gefährdet!

Wie kommt der große dicke Seelöwe die sehr hohe, steile Klippe rauf? Ganz einfach, er kommt - wie wir auch - von der anderen Seite der Insel!

Die Gabelschwanzmöwen legen, wie die meisten Vögel hier, nur ein Ei und brüten es am Boden aus. Sie sind gute Flieger und auf dem Bild rechts kontrastieren sie imposant vor dem schwarzen Lava-Hintergrund.

Auf der etwas größeren Insel Santa Fe freuten wir uns über verspielte Seelöwen (Video siehe Button rechts!).

Besonders eindrucksvoll aber waren die beiden Spottdrosseln, unten rechts an der Kaktusfeige und oben 

beißt der Vogel die Schlange in den Schwanz, einfach so, um die Schlange zu ärgern. Sie wollte diese nicht

 fressen oder hatte etwa Angst vor ihr, so wollte "nur spielen"!

Abendstimmung über Santa Fe mit fliegendem Pelikan und den Kaktus-Bäumen.

Die Bootsfahrt geht weiter Richtung Süd-Osten nach San Cristobal, einer sehr großen Insel: Cerro Brujo ist eine riesige Bucht mit wunderschönem Sandstrand und vor allem Pelikanen, Winkerkrabben und Drachenköpfen (dunkle Echsen). Und Lobos Island ist eine vorgelagerte kleine Insel mit Strand und Seelöwen.

Für ein gutes Foto muss man sich auch mal in den Sand werfen, hier unser amerikanischer Kollege Mark. Aus dieser Position sehen die Drachenköpfe genauso aus, wie es der Name erwarten lässt! Oder sie ähneln manchen  Menschen mit ungewöhnlicher

Frisur.    Auch unser Reisepartner Jürgen schmeißt sich für die Drachen in den Sand!

Graureiher, Austernfischer, Winkerkrabben und Pelikane

Darwinfink auf einem abgebrochenen Kaktus

Herrliche Vögel, diese Pelikane

Auf San Cristobal gibt es einen kleinen Ort, Puerto Moreno. Dort musste man Sperren gegen Seelöwen einrichten, sonst würden die es sich auf den Straßen des Ortes gemütlich machen. Jetzt liegen sie beleidigt auf den Stufen eines Landungssteges und versperren den Weg. Kreuzende Leguane haben wir aber KEINE gesehen!

Lobos Island ist eine kleine vorgelagerte Insel vor San Cristobal. Dort gibt es eine heftige Brandung. Und viele Vögel, vor allem Blaufuß-Tölpel. Warum die Vögel so heißen, ist augenfällig!

Diese Tölpel (und auch die Albatros-Paare) legen 1-2 Eier, aber nur EIN jugendlicher Vogel kann überleben, entweder wird das zweite Ei aus dem Nest geworfen oder das schwächere Kind wird vernachlässigt und stirbt dann. Das klingt grausam, aber die Inseln sind karg und für 2 Kinder gibt es nicht genug Nahrung.

Männchen und Weibchen unterscheiden sich fast gar nicht, nur - oben gut sichtbar - in der Größe der Pupillen! Der Balztanz des Mänchens ist einfach zu süß, wir hätten stundenlang zuschauen können, wie das Ritual abläuft. Vor allem das synchrone Heben der blauen Füße ist putzig. Aber auch das Flügelschlagen des Männchen und das Putzen des Gefieders der Weibchen!

Hier der Link zu einem Video

 

Espagnola

Bei unser ersten Galapagos-Reise 1982 konnten wir wegen schlechten Wetters leider die Insel Espagnola nicht erreichen. Daher freuten wir uns ganz besonders auf diesen Teil der Reise - und es sollte auch ein weiterer Höhepunkt werden: Die Albatrosse brüten NUR auf dieser Insel!

Die Gewässer sind tückisch, ein unaufmerksamer Kapitän landete hier auf einem Riff. Aber das Boot, welches das havarierte Schiff retten soll, ist ja schon da. Und der Dieselmotor stößt heftige schwarze Schwaden aus.

Ein dicht getaktetes Programm auf Espagnola: rechts ein Fregattvogel, der ungerührt auf die heftige Brandung blickt.

 

Sehr eindrucksvoll sind die "Drachen-köpfe", die auf dieser Insel einen Stich ins Rötliche bekommen haben!

Der Galapagos-Falke ist nur selten so zu sehen wie hier auf Espagnola.

Die Drachenköpfe sind an sich Landtiere, die aber im Laufe der Evolution gelernt haben, die Nahrung aus dem Wasser zu holen, sie ernähren sich  vor allem  von Algen.

Nur auf dieser Insel Espagnola gibt es Albatrosse. Und die gibt es auch nicht das ganze Jahr über. Sie sind liebevolle Paare und sie streiten sich auch nicht mit den Blaufuß-Tölpeln, die fischen näher am Ufer, die Albatrosse fischen im offenen Meer.

Es ist übrigens nicht korrekt, dass die Albatrosse schlecht landen, das tun sie nur dann, wenn sie eine zu kurze "Landebahn" haben! Hier ein Bild von einem perfekt fliegenden  und landenden Albatross.

Diese Vögel haben eine riesige Spannweite ihrer Flügel, aber am Boden erscheinen sie nicht so groß wie wir uns das vorgestellt haben, sie sind etwa von der Größe eines Schwans.

Auf fast allen Inseln, auch hier auf Espagnola, gibt es die Seelöwen, die Seehunde sind ziemlich selten. Es macht riesigen Spaß, die Tiere am Strand zu beobachten, noch schöner aber ist es, sie beim Schwimmen unter Wasser zu sehen. Wir wurden beide von einem dieser verspielten Tiere gezwickt, wir haben es bemerkt, aber sie beißen nicht fest zu. Einmal war sogar ein Video davon entstanden, ein herrlicher Film!

Von Espagnola aus geht es nach Floreana, hier ist die Lagune eindrucksvoll, die Flamingos holen sich hier ihr Futter. Man muss auf Galapagos auch die "kleinen"                                                                                                                             Tier beachten, hier unbe-                                                                                                                           kannte, farbige Insekten.

Das Bild oben zeigt die Insel "North Seymour", die wir bei Sonnenaufgang (nicht Untergang) kurz vor unserem Heimflug besuchten. Unser Führer war manchmal etwas ungeduldig, ansonsten waren wir sehr zufrieden mit ihm - und auch mit den mitreisenden Gästen, die aus Australien und Amerika kamen. Die Kajüten sind schon sehr klein und wer oben schäft, muss achtgeben, dass er nicht runterfällt.

Unsere Reise in den Gewässern von Galapagos geht zu Ende. Wir danken der 8-köpfigen Crew für die hervorragende und freundlich-zugewandte Art, sie waren immer da, wenn wir sie brauchten.

Auch der Kapitän selbst half immer mit und war sich nicht zu schade dafür!

Ganz besonders hervorheben möchte ich den Koch (rechts) und den Mann für den Service beim Essen: die Zubereitung der Speisen  in der klitzekleinen Küche war wirklich hervorragend! Wir empfehlen dieses Schiff ohne Einschränkung: Golondrina I.

Unser Flug ging von Baltra (Galapagos) zurück nach Quito, wo wir noch eine Nacht blieben und dort ein schönes Abendessen genießen konnten, im Restaurant Nuema. (Meine Frisur ist ein bisschen zerzaust von der Galapagos-Tour!) 

 

An dieser Stelle möchten wir unseren Reisebegleitern Petra und Jürgen Vetter danken, die diese abenteuerliche Tour mitgemacht hatten. Wir haben uns sehr gut verstanden und würden diese und andere Reisen gerne jederzeit wieder mit den beiden unternehmen.

Leider wird dies nie mehr möglich sein. Jürgen Vetter ist zwei Monate nach unserer Rückkehr plötzlich, aus dem Nichts heraus, verstorben.

Wir vermissen ihn sehr! Hier noch die letzten Bilder von ihm.

                                         Dies ist das Ende unserer Reise                                          durch Ecuador. Und die Bilder                                            sind nur ein kleiner Teil der wunderschönen Bilder, die wir dort gemacht haben. Es fing zuerst mit der Erkrankung von Carlos an, dann aber hat alles sehr gut geklappt. Wir hatten einen hervorragenden Reiseleiter Eddy und eine tolle Crew auf den Galapagos. Besser geht es nicht!!!

Diese Webseite bleibt bis Ende April 2025, dann wird sie wieder gelöscht.

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